Obergünzburger Kulturinitiative
Die CubaBoarischen
Programm 2012
10. März 2012
Samstag
20.00 Uhr
Hirschsaal Obergünzburg
Eintritt  24,- €
Das Salsa-Virus greift um sich !
Bereits seit einiger Zeit macht die Musikformation von sich reden. Kein Wunder,
denn so ungewöhnlich die Kombination aus vertrauten bayerischen Takten und
exotische Klängen auf den ersten Blick anmuten mag, hier verbinden sie sich zu
einem Klangteppich, der vor allem eines ausdrücken soll: Lebensgefühl pur.
Dabei fing alles ganz harmlos an. Hubert Meixner und seine Dorfmusikanten
wollten im Jahr 2000 eigentlich nur Urlaub machen, in Kuba ein bisschen Sonne,
Meer und Drinks genießen. Doch sie entdeckten ihre Liebe zu den karibischen
Rhythmen und seitdem hat die einzigartige, vielgestaltige Musikszene, die Kuba bietet, sie nicht mehr losgelassen.
Das Virus hatte sie gepackt. Jahr für Jahr fliegt die Gruppe nach Cuba, um mit Einheimischen zu spielen, von ihnen
zu lernen und immer neue Anknüpfungspunkte zur traditionellen bayerischen Musik zu finden.
Was aber ist so faszinierend an dieser Musik. Als “kubanische Musik” werden verschiedene Musikstile bezeichnet,
deren Wurzeln zumeist in der Klangwelt afrikanischer Sklaven liegen. Diese Kulturtraditionen hielten sich auch nach
der Abschaffung der Sklaverei und zusammen mit Fandango oder Walzer, von Einwanderern mit gebracht, entfaltete
sich jene Reichhaltigkeit an Rhythmen, Instrumenten und Musikrichtungen, die die größte der karibischen Inseln
zum Inbegriff eines musikalischen El Dorado werden lässt. Die “CubaBoarischen”versuchen musikalisch, ein Stück
von eben diesem Lebensgefühl zu vermitteln. Und diese kubanische Lebensfreude versteht sich exzellent mit dem
bayerischen Humor und die Liaison zwischen exotisch karibischen und den eher erdig alpenländischen Rhythmen
mündet ins “Coracon”! - ins Herz!
Wenn die Musiker zum Salsarhythmus jodeln oder einen Bolero auf den Blasinstrumenten spielen, klingt das so, als
ob es nie anders gewesen wäre.
War das nun Spanisch oder Bairisch? Egal, die Lebensfreude, die aus dieser alpen-südländischen Liaison sprudelt,
reißt einfach mit. Schneebedeckte Berge verschmelzen mit schneeweißen Palmenstränden, bayerische Tanzböden
mit verrauchten kubanischen Bars. Rhythmen und Sprache wechseln die inzwischen sieben Musiker so schnell wie
ihre vielen Instrumente.
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